Aktuelles

Aktuelles Nr. 1 im Januar 2021

Heute, am 06. Januar 2021, möchten wir Sie über die neuen aktuellen Corona- Hilfe Möglichkeiten informieren.

Seit dem 23. Dezember ist es möglich, die sogenannte Dezemberhilfe zu beantragen.

Die Bundesregierung unterstützt hier alle direkt von der Schließung betroffenen Unternehmen mit einer „außerordentlichen Wirtschaftshilfe“, der sogenannten Dezemberhilfe.

Antragsberechtigt für diese Hilfe sind: Unternehmen und Soloselbständige, die aufgrund der auf Grundlage des Beschlusses von Bund und Ländern vom 28. Oktober 2020 erlassenen Schließungsverordnungen der Länder den Geschäftsbetrieb bereits im November einstellen mussten und auf Grundlage der Beschlüsse von Bund und Ländern vom 25. November 2020 und vom 2. Dezember 2020 auch im Dezember noch von diesen Schließungen betroffen waren. 

Hiervon nicht umfasst sind regionale Schließungen von Branchen oder Einrichtungen, die nicht in diesen Beschlüssen genannt werden, sowie Schließungen auf Grundlage späterer Beschlüsse (zum Beispiel der Bund-Länder Beschluss vom 13. Dezember 2020). Dieser Beschluss vom 13.12.2020 umfasst die Anordnung zur Schließung von Unternehmen des Einzelhandels sowie Dienstleistungen im Bereich der Körperpflege (z.B. Friseursalons).

Daher ist eine Beantragung der oben genannten Dezemberhilfe in diesen zuvor genannten Fällen leider nicht möglich.

Jedoch haben diese Unternehmen (Einzelhandel und Dienstleister im Bereich der Körperpflege), die gemäß dem Beschluss vom 13.12.2020 von den bundesweiten Schließungen betroffen sind und dadurch Umsatzrückgänge zum Vorjahr von mindestens 30 Prozent aufweisen die Möglichkeit einen Fixkostenzuschuss im Rahmen der Beantragung der sogenannten Corona Überbrückungshilfe III zu erhalten. Bei der Corona Überbrückungshilfe III wird ein Zuschuss zu den Fixkosten in den Monaten Januar bis Juni 2021 gezahlt und rückwirkend für Dezember 2020 (für Geschäfte die ab Dezember schließen mussten).

Die Anträge für die Corona Überbrückungshilfe III können im Laufe des Monats Januar 2021 in einem neuen noch von der Bezirksregierung im Internet-Portal einzurichtenden Antragsverfahren geltend gemacht werden.

Gern können Sie sich mit uns in Verbindung setzen und wir erörtern ob Sie antragsberechtigt sind.

Falls Sie noch Fragen hierzu haben, sprechen Sie uns gern an.



Zum Corona Soforthilfe Rückforderungsverfahren

Anfang Dezember wurden alle Empfänger(innen) der NRW-Soforthilfe per E-Mail über eine Wiederaufnahme des Rückmeldeverfahrens und die ihnen hierbei zur Verfügung stehenden Abrechnungsmöglichkeiten aufgefordert.  Mit der Rückmeldung möchte das Land daran erinnern, dass der Anteil der Soforthilfe, der im Förderzeitraum nicht für betriebliche Ausgaben verwendet wurde, zurückerstattet werden muss. Die Rückmeldung über das Rückmelde-Formular ist daher für alle Empfängerinnen und Empfänger der Soforthilfe verpflichtend.

Wie läuft eine Rückmeldung nun ab?

Ihnen stehen aktuell zwei Wahlmöglichkeiten zur Verfügung. Sie können individuell entscheiden, welche Möglichkeit zu Ihrer persönlichen Situation besser passt. Es besteht ausdrücklich keine Pflicht, noch in diesem Jahr eine Abrechnung der Soforthilfe vorzunehmen.

  1. Vorgezogene freiwillige Abrechnung
    Gerne können Sie bereits in diesem Jahr das Abrechnungsverfahren nutzen, um Ihre persönliche Förderhöhe zu ermitteln. Hierfür müssen Sie den personalisierten Link verwenden, den Sie in der E- Mail erhalten haben. Sollten Sie feststellen, dass Ihnen mit der Pauschale zu viel Fördermittel ausgezahlt wurden, können Sie diese freiwillig zurückzahlen und das Verfahren damit formell abschließen. Sie müssen jedoch verpflichtend bereits im Dezember 2020 die Rückzahlung veranlassen, wenn die Berechnungen dazu führen sollten.
  2. Abrechnung nach Aufforderung im nächsten Jahr
    Alternativ kann die Abrechnung (Rückmeldung) im Frühjahr 2021 erfolgen, für eine mögliche Rückzahlung besteht dann bis Herbst 2021 Zeit. Wenn Sie sich für diese Option entscheiden, brauchen Sie zunächst nichts weiter zu unternehmen.

Sollten Sie Fragen oder Anmerkungen hierzu haben, können Sie sich gerne bei uns melden.

Auch helfen wir Ihnen gerne bei der Erstellung der Rückmeldung.


Wir sind ab jetzt per WhatApp für Sie erreichbar. Hier können sie unkomplziert Dokumente oder Infos als Foto in unsere Kanzlei senden.

Die Handynummer lautet:

015204816582

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Aktuelles Nr. 5 im November 2020 

Liebe Mandanten,

um gefährdeten Unternehmen im Zeitraum von Juni bis August 2020 zu helfen, wurde von der Bundesregierung eine erste Überbrückungshilfe eingeführt. Inzwischen gibt es eine erweiterte zweite Phase der Überbrückungshilfe. Anträge hierfür sind seit 20.10.2020 möglich.

Inzwischen wurden die Beschränkungen wieder gelockert, aber durch die 28. Oktober erfolgte Beschlussfassung der Bundesländer werden wieder zahlreichen Unternehmen der Geschäftsbetrieb für den gesamten Monat November untersagt.Hintergrund sind die stark steigenden Infektionszahlen.

Anträge für Phase II der Überbrückungshilfe

Die Phase II der Überbrückungshilfe umfasst die Fördermonate September bis Dezember 2020. Anträge für dieseneue zweite Unterstützungkönnen kurzfristig gestellt werden. Dabei werden die strengen Voraussetzungen gegenüber der Phase I gemildert und die Förderung dadurch auf mehr Unternehmen ausgeweitet. Nach den  erweiterten Zugangsbedingung können nun auch Unternehmen einen Antrag stellen, die einen weniger massiven Einbruch erlitten haben und bei den Anträgen der ersten Phase nicht berücksichtigt wurden.

Ebenso wie bei der ersten Überbrückungshilfe müssen auch bei der nun folgenden zweiten Überbrückungshilfe II die Umsatzrückgänge sowie die laufenden Fixkosten der antragstellenden Unternehmen im Rahmen des digitalisierten Antragsverfahrens dargelegt werden. Allerdings wurden die Grenzen bei den Umsatzrückgängen von bisher 60 % weiter abgesenkt: Antragsberechtigt sind jetzt bereits Unternehmen mit Umsatzrückgängen

  • von mindestens 50 % in zwei aufeinander folgenden Monaten im Zeitraum April bis August 2020 im Vergleich zu den jeweiligen Vorjahresmonaten oder
  • von mindestens 30 % im Durchschnitt der Monate April bis August 2020 gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Erstattet werden maximal 50.000 Euro pro Monat, wobei der Zuschuss zu den monatlichen betrieblichen Fixkosten erhöht wurde:

  • 90 % (bisher 80 %) der Fixkosten bei einem Umsatzrückgang von mehr als 70 %;
  • 60 % (bisher 50 %) der Fixkosten bei einem Umsatzrückgang zwischen 50 % und 70 % und
  • 40 % der Fixkosten bei einem Umsatzrückgang von mehr als 30 % (bisher mehr als 40 % im Vergleich zum Vorjahresmonat).

Außerdem wurde die Schwelle, wonach KMU mit bis zu 5 Beschäftigten maximal 9.000 Euro und mit bis zu 10 Beschäftigten maximal 15.000 Euro erhalten können, ersatzlos gestrichen und die Personalkostenpauschale von 10% der förderfähigen Kosten auf 20% erhöht. Schließlich sollen bei der Schlussabrechnung künftig nicht nur Rückforderungen, sondern auch Nachzahlungen möglich sein. Die Anträge können bis zum 31.12.2020 gestellt werden.

Überbrückungshilfe versteuern

Die als Überbrückungshilfe bezogenen Leistungen sind steuerbar und nach den allgemeinen steuerrechtlichen Regelungen im Rahmen der Gewinnermittlung zu berücksichtigen.

Wer ist antragsberechtigt?

Antragsberechtigt sind

  • Unternehmen und Organisationen aus allen Wirtschaftsbereichen,soweit sie sich nicht für den Wirtschaftsstabilisierungsfonds qualifizieren und soweit sie ihre Geschäftstätigkeit in Folge der Corona-Krise anhaltend vollständig oder zu wesentlichen Teilen einstellen mussten;
  • Soloselbständige und selbständige Angehörige der Freien Berufeim Haupterwerb, wenn sie ihre Geschäftstätigkeit in Folge der Corona-Krise anhaltend vollständig oder zu wesentlichen Teilen einstellen mussten.

Die aktuelle Internetseite der Landesregierung zu diesem Thema lautet:

https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Navigation/DE/Home/home.html

Über die Entwicklung halten wir Sie weiterhin – wie auch über alle anderen Themen im Zusammenhang mit den Corona-Hilfsprogrammen – auf unserer Homepage auf dem Laufenden.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Team vom UK Kesselmeier Steuerbüro in Bad Waldliesborn

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Aktuelles Nr. 4 im September 2020

 Liebe Mandanten,

nach massiven Protesten aus der Wirtschaft und auch seitens der Kammern wurden am späten Dienstagnachmittag die Nachprüfungen zur Corona-Soforthilfe in NRW „angehalten“. Einige Abrechnungsverfahren zu Rückzahlungsverpflichtungen hätten sich als problematisch erwiesen, teilte dazu NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart am Dienstag in Düsseldorf mit.

Jetzt liegen die ersten Eckpunkt der nunmehr anzuwendenden Kriterien vor. Die wesentlichen Verbesserung sind:

  • Personalkosten sind von den Einnahmen absetzbar: Der Bund sah zunächst die Personalkosten mit dem Kurzarbeitergeld ausreichend abgedeckt. Durch die Lockerungen konnten viele Betriebe aber im Mai und Juni wieder öffnen. Dadurch ergaben sich in der Abrechnung Liquiditätsüberschüsse, da zwar Umsätze erzielt wurden, Personalkosten aber nicht berücksichtigt werden konnten. Künftig werden daher die Einnahmen um solche Personalkosten bereinigt, die zur Erzielung dieser Einnahmen notwendig waren und die nicht durch andere Maßnahmen (etwa das Kurzarbeitergeld) gedeckt wurden.
  • Gestundete Zahlungen, wie beispielsweise Miet-, Pacht- oder Leasingraten, die innerhalb des Förderzeitraums angefallen wären, können nun ebenfalls angerechnet werden. Damit werden Unternehmen nicht benachteiligt, die sich in eigener Initiative um Zahlungsstundungen bemüht haben.
  • Mehr Flexibilität beim Zuflussprinzip: Bisher wurden alle tatsächlichen Zahlungseingänge im Förderzeitraum berücksichtigt, auch wenn ihnen eine Leistung vorausging, die vor der Corona-Zeit erbracht wurde. Dadurch wurden viele Unternehmen, z.B. im Handwerk oder Messebau, die auf Rechnung und mit Zahlungszielen arbeiten, benachteiligt. Die Unternehmen erhalten nun die Option, bei Einnahmen innerhalb des Förderzeitraums auf den Zeitpunkt der Leistungserbringung abzustellen.
  • Hohe einmalige Zahlungseingänge im Förderzeitraum, die sich auf ein ganzes, zurückliegendes Jahr beziehen, können nun anteilig angesetzt werden.

Die Rückmelde-Frist ist hierbei einheitlich auf den 30. November 2020 verlängert. Eventuelle Rückzahlungen auf das in der E-Mail angegebene Konto der zuständigen Bezirksregierung müssen bis zum 31. März 2021 erfolgen.

Die aktuelle Internetseite der Landesregierung zu diesem Thema lautet:

https://www.wirtschaft.nrw/pressemitteilung/land-setzt-verbesserungen-bei-der-abrechnung-der-nrw-soforthilfe-durch-und-nimmt

Über die Entwicklung halten wir Sie weiterhin – wie auch über alle anderen Themen im Zusammenhang mit den Corona-Hilfsprogrammen – auf unserer Homepage auf dem Laufenden.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Team vom UK Kesselmeier Steuerbüro in Bad Waldliesborn


Aktuelles im Juli 2020 

Die Ankündigung der Bundesregierung Anfang Juni, mit einem 57 Eckpunkte umfassenden Konjunkturpaket Wirtschaft und Konsum wieder anzukurbeln und einen entscheidenden Impuls zu geben, um mit einem „Wumms“ aus der Krise zu kommen, hat zunächst viele Fragen offen gelassen. 

Einer davon ist die befristete Umsatzsteuer-Senkung:

Die Senkung der Umsatzsteuersätze auf 16% bzw. 5% wirft viele Fragen auf. Das UK-Team stellt hierzu mit Frau Diplom Finanzwirtin Lena Reckmann eine Fachfrau, die unser Büro tageweise im 2. Halbjahr 2020 unterstützen und Ihre Fragen beantworten wird. Als langjährige Umsatzsteuersonderprüferin verfügt Frau Reckmann über die beste Qualifikation.

Hier zunächst die ersten Informationen. In regelmäßigen Abständen werden wir diese Informationen aktualisieren.  

Hier geht’s zu den aktuellen Informationen

„Befristete Umsatzsteuer-Senkung“

„Überbrückungshilfen des Bundes“


Neue Gesichter im UK-Team.

 NEUGIERIG?


Liebe Mandanten,

wir bieten  wieder persönliche Beratungen an. Dazu würden wir Sie um vorherige Anmeldung bitten.

Zur Erfüllung behördlicher Auflagen und besonders zu Ihrem und unserem Schutz bitten wir um die Einhaltung der Hygienemaßnahmen, insbesondere um die Verwendung von Atemschutzmasken.

Wir bitten Sie um Verständnis. Bleiben Sie alle gesund!

Ihr UK-Team

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