Wichtig für Ihr Unternehmen: Nächste Stufe der E-Rechnungspflicht ab dem 01.01.2027
Liebe Mandanten,
während der Empfang von E-Rechnungen bereits seit dem 1. Januar 2025 für alle inländischen B2B-Unternehmen verpflichtend ist, steht zum 1. Januar 2027 der nächste wichtige Stichtag bevor:
Die Pflicht zur Ausstellung von E-Rechnungen für bestimmte inländische Umsätze.
Was sollte jetzt veranlasst werden:
- Umsatz prüfen: Liegt Ihr voraussichtlicher Gesamtumsatz für das Jahr 2026 über 800.000 Euro? Wenn ja, betrifft Sie die Pflicht direkt ab dem 01.01.2027.
- Software updaten: Prüfen Sie mit Ihrem Software-Anbieter, ob Ihr Rechnungsprogramm strukturierte XML-Daten (XRechnung / ZUGFeRD) erzeugen und versenden kann.
- Stammdaten pflegen: Aktualisieren Sie die E-Mail-Adressen und Umsatzsteuer-IDs Ihrer B2B-Kunden, um den reibungslosen digitalen Versand sicherzustellen.
- Prozesse anpassen: Stellen Sie sicher, dass auch Ihr Rechnungseingang vollständig digitalisiert ist, da immer mehr Ihrer Lieferanten auf E-Rechnungen umstellen werden.
Falls Sie zukünftig ausschließlich E-Rechnungen von einem Kunden / Lieferanten erhalten, gibt es kostenlose Software, um diese Rechnungen lesbar zu machen (z.B. Elster E-Rechnung ->
https://www.elster.de/eportal/e-rechnung )
Die technische und organisatorische Umsetzung in Ihrem Unternehmen sollte rechtzeitig begonnen werden, um Ihre Prozesse optimal auf die neuen gesetzlichen Vorgaben einzustellen.
Kommen Sie bei Fragen oder für eine individuelle Beratung zur Softwareauswahl (z. B. DATEV-Lösungen) gerne auf uns zu.
Viele Grüße, Ihr UK-Team
Mandanteninformation Juni 2025
digitale Meldepflicht für alle elektronischen Kassensysteme mit TSE-Komponente zum 31. Juli 2025
Liebe Mandanten,
die Frist zur Kassenmeldung an das Finanzamt rückt näher:
sämtliche im Betrieb verwendeten elektronischen Kassensysteme mit eingebautem Sicherheitsmodul TSE, die vor dem 1. Juli 2025 angeschafft wurden, müssen bis zum 31. Juli 2025 an die Finanzverwaltung gemeldet werden. (Anschaffung, System, Anbieter etc.) Nach dem 1. Juli 2025 angeschaffte Systeme müssen künftig innerhalb eines Monats nach Anschaffung gemeldet werden, ebenso wie Systeme, die außer Betrieb genommen werden.
Achtung: Werden mehrere TSE an einem Standort genutzt, ist es zwingend notwendig, eine gebündelte Meldung an das Finanzamt zu übermitteln. Denn jede Meldung an das Finanzamt überschreibt die vorherige, sodass eine separate Meldung nicht möglich ist.
Kassenanbieter empfehlen daher, alle Geräte im Kassensystem zu verwalten und gebündelt zu übertragen.
Viele Kassenanbieter stellen innerhalb des Softwaresystems eigene zeitsparende Möglichkeiten zur elektronischen Übertragung zur Verfügung. Die notwendigen Daten werden automatisch übermittelt und müssen nicht händisch eingetragen werden – das vermeidet Fehler bei der Datenübertragung
Alternativ können wir Ihnen Unterstützung der vorzunehmenden Meldung über Elster anbieten. Hier müssen die Daten von Ihnen an uns bereitgestellt und anschließend manuell eingetragen und übermittelt werden.
Wir bitten bis zum 30.06.2025 um eine Rückmeldung dazu, ob die Meldung durch unser Büro erfolgen soll.
Diese Dienstleistung müssen wir Ihnen aus Haftungsgründen gemäß der Steuerberatervergütungsverordnung mit 180,00 € netto für die Bearbeitung der Daten und Erstellung der Meldung in Rechnung stellen. In Abhängigkeit vom tatsächlichen individuellen Aufwand kann es zu Anpassungen kommen.
Bei Erstellung der Meldung durch unser Büro bitten wir um Übermittlung der erforderlichen Daten bis zum10.07.2025. Wir haben keine Möglichkeit diese Daten an anderer Stelle abzufragen.
Die Angaben umfassen:
Art des elektronischen Aufzeichnungssystems (eAS)
Software des eAS (nicht das Betriebssystem)
Software-Version des eAS
Hersteller des eAS
Modell des eAS
Anschaffungsdatum des eAS
Inbetriebnahme Datum des eAS
Außerbetriebnahme des eAS sowie Grund
Seriennummer der verwendeten technischen Sicherheitseinrichtung (TSE) (64 Zeichen)
Zertifizierungs – ID der TSE
Inbetriebnahme/Aktivierung Datum der TSE
Art/Bauform der TSE
Bei mehreren Betriebsstätten bitten wir um entsprechende Angabe dazu welche Systeme in welchen Betriebsstätten genutzt werden.
Ihre Ansprechpartnerin im UK-Team ist Diana Mennen
diana.mennen@steuerberatung-kesselmeier.de
Infos E-Rechnung ab Jan. 2025


Sie können Sich diese Merkplatt gerne ausdrucken, hier klicken
Abspeicherung der E-Rechnung: Was gilt für empfangene Rechnungen?
Stellt der leistende Unternehmer eine E-Rechnung aus, muss der Empfänger diese annehmen können. Eine gesonderte E-Mail-Adresse wird dafür nicht benötigt, sondern es kann die normale betriebliche Mail-Adresse verwendet werden. Aber der Empfänger hat diese E-Rechnung elektronisch abzuspeichern. Wie er das macht, ist ihm überlassen. Es bietet sich jedoch an, den Datensatz in das Buchhaltungsprogramm einzulesen (Unternehmen Online z.B. bei Datev) und dort abzuspeichern. Denn dann lässt sich die E-Rechnung elektronisch weiterverarbeiten. Natürlich kann der leistende Unternehmer anstelle der E-Rechnung auch eine sog. Sonstige Rechnung ausstellen (z.B. eine Papierrechnung oder ein PDF, das einer Mail angehängt ist). Auch diese sonstigen Rechnungsarten muss der Empfänger archivieren und dokumentieren. Entweder indem er die per Mail angehängte PDF-Datei abspeichert oder die Papierrechnung abheftet.
______________________________________________________________________________________________________
25 Jahre Steuerbüro Kesselmeier
In gelöster Stimmung und bei bestem Wetter fand im Kunst-Turm in Lippstadt die Feier zum 25 jährigem Jubiläum der Kanzlei Kesselmeier statt.
Hier ein paar Eindrücke:



Hier auch noch ein kleiner filmischer Eindruck:
Auch „Lippstadt am Sonntag“ berichtete über dieses schöne Ereignis:

_______________________________________________________________________________________________

Wir sind ab jetzt per WhatApp für Sie erreichbar.
Hier können sie unkompliziert Dokumente oder Infos als Foto in unsere Kanzlei senden.
